LKW Unfall mit weit reichenden Folgen

Autofahrer auf der BAB9 stundenlang im Stau
Freitag, 13. April 2012 um 23:55 Uhr

Ein Verkehrsunfall mit einem Lastkraftwagen auf der BAB9 hat am Freitagnachmittag gegen 15:30 Uhr zu weit reichenden Folgen geführt. Nach dem Unfall mussten alle drei Fahrspuren in Richtung Berlin total gesperrt werden. Rund 10.000 Autofahrer saßen auf 10 Kilometern bis zur Anschlussstelle Hormersdorf fest.

Gegen 15:30 Uhr kippte ein LKW wenige hundert Meter nach der Anschlussstelle Plech um und blockierte alle drei Fahrspuren in Richtung Berlin. Der Verkehr staute sich aufgrund des Wochenend- und Osterrückreiseverkehrs schnell auf eine Länge von rund 10 Kilometer. Nach ersten Schätzungen der Polizei war mit einer Dauer der Bergungsarbeiten bis in die Mitternachtsstunden zu rechnen.

Da etwa vier Stunden nach dem Unfall noch nicht abzusehen war, wie lange die Totalsperre Aufrecht erhalten werden muss, wurde vorsorglich der Einsatzleiter des Roten Kreuzes für den betroffenen Bereich alarmiert. Aufgrund der schätzungsweise 10.000 im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer wurden zahlreiche Kräfte des Bayerischen Roten Kreuzes zu einem Betreuungseinsatz alarmiert. Die Leitstelle begleitete ebenfalls den Einsatz von Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk (THW). Ein Koordinierungsstab bestehend aus Fachkräften von Bayerischem Roten Kreuz, Technischem Hilfswerk, Verkehrspolizeiinspektion Bayreuth und dem Landratsamt, kam in den Räumen der Integrierten Leitstelle zusammen, um den Einsatz gemeinsam zu begleiten.

Während sich das THW um die Absicherung und Ausleuchtung der Unfallstelle kümmerte, bezog das BRK an mehreren Stellen an und auf der gesperrten Position, um bei etwaigen Notrufen aus dem Stau schnell eingreifen zu können. Eingesetzt waren die Bereitschaften aus Bad Berneck, Bayreuth, Creußen und Pegnitz. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch drei  BRK-Motorräder aus Bayreuth, Roth und Ebensfeld, die als wendige Ersthelfer zur Verfügung standen. Die Bergwachtbereitschaften aus Bischofsgrün, Mehlmeisel und Pottenstein und das THW standen ebenfalls mit ihren Spezialfahrzeugen bereit. Im Verlauf des Einsatzes versorgten die Helferinnen und Helfer des BRK die im Stau stehenden Menschen mit heißen Getränken. Neben der Abschnittsleitung stand vor Ort vorsorglich auch ein Leitender Notarzt zusammen mit der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung bereit.

Nachdem eine der betroffenen Fahrspuren gegen 23:30 Uhr wieder freigegeben werden konnte und der Verkehr langsam wieder anlief, wurden die Verpflegungsmaßnahmen auf den Fahrstreifen eingestellt und die Rotkreuz-Bereitschaften bezogen Stellung an den Anschlussstellen Hormersdorf und Plech. Um Mitternacht wurde der Koordinierungsstab in der Leitstelle Bayreuth aufgelöst und die Einsatzstelle an den zuständigen Einsatzleiter aus Pegnitz übergeben. Der Einsatz des BRK dauerte noch bis in die Morgenstunden an.

 




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