Bildungsfahrt zum INM

Rettungsdienstdurchführende informieren sich in München
Montag, 19. Mai 2014 um 00:00 Uhr
Die Rettungsdienstdurchführenden im Bereich des Zweckverbandes für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Bayreuth Kulmbach waren am Institut für Notfallmedizin (INM) in München zu Gast. Dort wurde in einem Vortrag unter anderem das Auswertungssystem für Krankentransporte und Notfalleinsätze vorgestellt.
 
Jeder durchgeführte Einsatz des Rettungsdienstes wird am bei der Ludwig-Maximilians-Universität angesiedelten INM registriert und dokumentiert. Das Institut wertet dann verschiedene Parameter aus. Dabei werden unter anderem die Einsatzdauer, die Ausrückezeiten oder die Wartezeiten von Patienten auf Krankentransportwagen beleuchtet. Mit seiner Trend- und Strukturanalyse (TRUST) legt das INM im Auftrag der Kostenträger ein Gutachten vor, das den Bedarf von eingesetzten Rettungsmitteln im ganzen Freistaat Bayern aufzeigt. Dieses komplexe System wurde den Besuchern aus dem ILS Bereich Bayreuth/Kulmbach von Diplom-Ingenieur (FH) Gerhard Birk und dem Diplom-Geografen Chris Gehring vorgestellt. Am Ende des Vortrages wurden die Bedürfnisse an die Auswertungen an den ILS Bereich Bayreuth/Kulmbach erörtert. Ein vom Diplom-Ingenieur (FH) Benedikt Sandmeyer Rundgang durch das im Haus befindliche Simulationszentrum rundete den Besuch ab. Dort können sämtliche Szenarien der präklinischen Notfallmedizin unter realistischen Umständen nachgestellt werden. Dabei helfen unter anderem eine original eingerichtete Notfallbehandlung mit Schockraum und Entbindungsstation sowie ein originales Modell eines Rettungstransportwagens und eines Rettungstransporthubschraubers.

An der Informationsfahrt nahmen teil: BRK-Kreisgeschäftsführer Peter Herzing, Maximilian Türk (Verwaltungsleiter BRK-Kulmbach), ILS-Leiter Markus Ruckdeschel, Michael Franke (Qualitätsmanagement der BRK-Leitstellen in Bayern), Dietmar Kasel (Leiter Rettungsdienst und Bayreuth), Manfred Huppmann (Fahrdienstleiter Malteser Waischenfeld), Roland Wittich (Personalratsvorsitzender BRK-Kreisverband Bayreuth), die Qualitätsmanagementbeauftragten Bernd Potzel, Alexander Müller, Christian Beyerlein, Frank Zeißler und ILS-Disponentin Sabine Ferge.





Benedikt Sandmeyer vom INM erläuterte das Simulationszentrum. Dort steht neben einem kompletten RTW auch....



... ein komplett mit medizinischen Geräten ausgestatteter Rettungshubschrauber zur Verfügung.



In der Notbehandlung (Schockraum) kann die Übergabe von Patienten simuliert werden.



Gesteuert wird alles im Kontrollraum. Von hier aus können selbst die Übungspuppen zum "Leben" erweckt werden und sogar sprechen.


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