Positive Bürgerfestbilanz

Über 1000 ehrenamtliche Stunden
Montag, 07. Juli 2014 um 00:00 Uhr
Das Bürgerfestwochenende ist der größte Sanitätsdienst im BRK-Kreisverband Bayreuth. Auch in diesem Jahr leisteten rund 80 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes von Freitagnachmittag bis Sonntagabend in mehreren Schichten Dienst. Die Helfer verzeichneten in diesem Jahr einen leichten Anstieg an Einsätzen.

Über 1000 ehrenamtliche Stunden haben die etwa 80 Rotkreuzler geleistet. Bis zum Sonntagmittag mussten 32 Personen am Behandlungsplatz auf dem Gelände des Richard-Wagner-Gymnasiums (RWG) Bayreuth versorgt werden, acht mehr als im Vorjahr. Der Großteil der Patienten konnte nach einer ambulanten Behandlung die Heimreise antreten oder abgeholt werden. Für vier Bürgerfestbesucher endete die Feier in der Notaufnahme des Bayreuther Klinikums. Übermäßiger Alkoholgenuss führte in den meisten Fällen zu Platzwunden und weiteren kleinen Verletzungen wie Schürf- oder Schnittwunden. Schlimmere Verletzungen blieben aus. Die meisten Patienten, insgesamt 22, wurden allein am Samstagabend registriert. An diesem Abend standen bis zu fünf Rettungstransportwagen und acht Fußstreifen zur Absicherung der Festbesucher bereit.

Im Einsatz waren mehrere Bereitschaften des BRK-Kreisverbandes, darunter die Bereitschaften Bayreuth I, Bad Berneck, Creußen, Hollfeld, Mistelgau, Mehlmeisel, Warmensteinach, Pegnitz, und die Arbeitskreise Rettungsdienst und Betreuungsdienst Bayreuth. Letzterer sorgte unter anderem für die Verpflegung der eingesetzten Helfer. Unterstützt wurden die Bereitschaften durch die Kreisbereitschaft mit ihren vier Einsatzleitern und dem Fachdienst Information und Kommunikation, der mit der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung die Koordination der eingesetzten Fußstreifen und Rettungsfahrzeuge übernahm.

Hintergrund:
Die Rettungsfahrzeuge sind während der Festtage strategisch günstig positioniert und transportieren die Verletzten oder Erkrankten zum zentralen Behandlungsplatz am RWG. Dort werden sie von Sanitätern und bei Bedarf von einem Arzt versorgt und unter Umständen in ein Krankenhaus gebracht. Ein sehr wertvolles Instrument innerhalb des Festbereiches sind die Fußstreifen. Mit Funkgeräten und Notfalltaschen ausgerüstet, werden sie durch die Einsatzleitung vor Ort alarmiert und treffen binnen weniger Minuten am Einsatzort ein. Sie versorgen die Patienten an der Einsatzstelle und bereiten deren Abtransport vor. Alle eingesetzten Kräfte leisten ihren Dienst ehrenamtlich und damit unentgeltlich.




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