Hilfe für den Notruf 112 - Bayreuther Leitstelle sagt Danke!

Mittwoch, 22. März 2017 um 00:00 Uhr

Der plötzliche Herzstillstand ist in Deutschland immer noch die Todesursache Nummer eins. Rund 120.000 Menschen erliegen in jedem Jahr dem plötzlichen Herztod. Alter, Geschlecht und Lebensumstände spielen dabei oft keine ausschlaggebende Rolle. Betroffenen kann jedoch durch das schnelle Ergreifen von Maßnahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung eine Überlebenschance geboten werden. Wichtigstes Hilfsmittel dabei ist der Defibrillator, kurz AED. Das lebensrettende Gerät leitet den Nutzer beim Durchführen der Maßnahmen der Frühdefibrillation an, so können auch Laien diese erfolgreich durchführen.                                                               

An vielen öffentlichen Stellen werden mittlerweile AEDs vorgehalten. Das Online-Verzeichnis der Integrierten Leitstelle Bayreuth/Kulmbach zählt in der Region Bayreuth/Kulmbach in insgesamt 56 Kommunen mehr als 200 Einträge.

Aufbewahrt in einer direkt mit der Integrierten Leistelle Bayreuth/Kulmbach verbundenen Notrufstation trägt der elektrische Lebensretter zur Sicherheit aller Bürger im ILS Bereich Bayreuth/Kulmbach bei. Per Notrufleitung haben die Mitarbeiter der Leitstelle während des Notrufdialoges die Möglichkeit den Aufbewahrungskasten zur Entnahme fern zu entriegeln.

Besonderheit hierbei: Wenn sich ein öffentlicher AED in unmittelbarer Nähe zu einem Notfall mit einem Herz-Kreislaufstillstand befindet, erhält der Mitarbeiter der ILS einen Vorschlag vom Einsatzleitrechner und kann diesen Standort an den Notrufer mitteilen, so dass diese neben der unverzüglichen Herz-Lungen-Wiederbelebung einen weiteren Helfer los senden können, um den AED herbeizubringen. Bei Notwendigkeit leiten die Mitarbeiter der Leitstelle die Notrufer telefonisch in der Herz-Lungen-Wiederbelebung an (Telefonreanimation, kurz T-CPR).

Kreisgeschäftsführer Peter Herzing und Geschäftsführer Alexander Hartmann (Hartmann Sicherheitspartner) übergaben gemeinsam mit dem im Kreisverband Bayreuth beauftragten nicht-ärztlichen Programleiter Karl Bernet eine fernentriegelbare AED-Notrufstation an Leitstellenleiter Markus Ruckdeschel. Diese vollfunktionsfähige Notrufstation wird in Zukunft für Übungs- und Schulungszwecke der Mitarbeiter der Leitstelle verwendet. 

Neben der Notrufstation und einem Übungs-Defibrillator hält - wie sollte es anders sein - die Leitstelle bereits seit 2011 einen funktionsfähigen AED und notfallmedizinisches Equipment in der Dienststelle vor, um im Notfall Erstmaßnahmen ergreifen zu können.

Seit vielen Jahren setzt sich der BRK Kreisverband Bayreuth für die Ausbildung der Bevölkerung in der Ersten Hilfe ein und unterstützt auch andere Einsatzkräfte und Hilfsorganisationen bei der Aus- und Fortbildung in der sogenannten Frühdefibrillation. Der BRK Kreisverband Bayreuth bietet ebenfalls Unterstützung beim Aufstellen öffentlich zugänglicher Defibrillatoren und deren Wartung an.

Das Aufstellen jedes öffentlich zugänglichen AEDs ist ein weiterer Schritt hin zu einer flächendeckenden Versorgung mit AED-Geräten und somit auch eine weiterer wichtiger Schritt im Kampf gegen den plötzlichen Herztod.

 



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